Innde Wärdschaft … Egersdörfer & Fast zu Fürth "Fürchtet euch nicht"

... Stationenspiel mit Experten des Alltags: jeder spielt sich selbst

Kultursommer

Sa, 21. September 2019 | 16:00 Uhr

KaFF öffnet alle Türen. Scheune und Stall, Wirtschaft und Tanzsaal werden zur Bühne für Experten des Wirtshausalltages – jeder spielt sich selbst. Es treten auf: zwei Kühe, Hühner, der Stammgast, der Wirt, Waldtraut, die Bedienung mit Überblick und einem Hang zum Eierlikör, der Skatspieler, der Pfarrer, der Bürgermeister, die Freiwillige Feuerwehr, die Theatergruppe, ein KaFF-Talentschuppen „WoWo? DaDa!“, die Schinderhannesbande und andere KaFF-Künstler aus 25 Jahren … die sind nämlich alle eingeladen zum großen Geburtstagsfest von KaFF, und das Publikum ist die Geburtstagsgesellschaft. Ein Stationenspiel zum Thema Heimat „Wirtschaft“ und KaFF-Zukunft.

Die Musik dazu macht unter dem Motto „Fürchtet Euch nicht“ der Wandermusikant Matthias Egersdörfer und seine Band Fast zu Fürth. Vorneweg Egersdörfer. Der hocheloquente Meister der gemischten Laune spricht weise, singt wie eine Nachtigall und tanzt einer Elfe gleich. Links und rechts von ihm tobt, gemessenen Schrittes, das Herrenensemble mit den zeitlosen Frisuren. Der listig einsilbige Lothar, der das Spiel auf der Quetschkommode noch vor dem Sprechen erlernte und schon in manchem Festzelt spielte bis die Polizei kommen musste. Niemand kann einen Akkordwechsel dergestalt virtuos unwidersprochen aussitzen wie Lothar „Astor“ Gröschel. Smul Meier, der Sonnenschein von Fast zu Fürth, kam im Inneren einer Wandergitarre den Fluss herab geschwommen und seit er ans Ufer stieg, bespielte er tausende von Straßenkilometern und hunderte verschiedenster Plätze mit seinen Liedern. Sein sonniges Gemüt ist den anderen Mitgliedern von Fast zu Fürth ein wenig unangenehm, außerdem spricht er Hochdeutsch. Tilo Heider überlegt dreimal bevor er ein Wort ausspricht oder eine Silbe singt. Manchmal und gerne schweigt er wie eine schlafende Amsel. Er kann trommeln, dass es klingt wie ein leichter Frühlingsregen und im nächsten Moment haut er rein, als hätte er Tollwut. Manchmal spielt er ein Instrument, von dem niemand den Namen kennt. Und so schnell schaust du nicht hat er eine Maultrommel im Mund. Robert Stefan ist ein Faun aus dem Fichtelgebirge, der mindestens so viele Instrumente bespielt, wie sein Name Buchstaben hat. Seine luzide Musikalität machte schon aus mancher harmonischen Stinkblume ein bezauberndes Früchtchen. Dieser Mann hat keine Angst.

Die Musik von Fast zu Fürth lustwandelt zwischen Volksmusik und Gassenhauer, Pop und einer Art von Rock‘n‘Roll, Rezitativ und Menuett, auf dem schmalen Grat zwischen Scheitern und Siegen. Die Texte werfen mit Fragen, lassen Antworten erscheinen oder sind manchmal nur ein einzelner Buchstabe. Fast zu Fürth hat einen Humor von gewaltiger Ausdehnung. Das Konzert von Fast zu Fürth ist ein guter Ort, um über Hochzeitspläne, Kinderwünsche, Freundschaften, größere Investitionen, die Erbfolge oder über die KaFF-Zukunft als (Bürger-) Stiftung nachzudenken.

Vorverkauf 20 € | Abendkasse 25 €

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