"Obacht, Miller!" Se Return Of Se Normal One

Samstag 06. Oktober 2018 | 20 Uhr

Achtung: Vorverkauf nur noch über die Vorverkaufsstellen! Hier der ausländerfeindliche Syrer, da der vegane Jäger, dort Achim, Jürgen und Rolf, wie immer zu viert im Sixpack, all inclusive. Alles scheint wie immer, und bleibt genauso anders. Die Zeiten ändern sich, Miller bleibt – trocken wie eh und je – in seiner unnachahmlichen Selbstgefälligkeit. „Me, myself and I“. Wo ist das Problem? Ich bin mir genug, aber damit reicht es jetzt endlich noch lange nicht: „Obacht Miller“ – das neue Programm von Rolf Miller.

Das Halbsatz-Phänomen zeigt uns wieder mal, dass wir nicht alles glauben dürfen, was wir denken … „Ball flach halten, kein Problem … ganz ruhig, alles schlimmer äh… wie sich‘s anhört …“ Wie immer weiß Miller nicht, was er sagt, und meint es genauso. Und wenn gesicherte Ahnungen in spritzwasserdichte Tatsachen münden, wer erliegt da nicht Millers Charme? Eben! Und das Ganze auch noch besser wie in echt, als ob Gerhard Polt im Audi A6 neben ihm sitzt.

Rolf Millers Figur kann einfach nicht anders und bleibt einzigartig, versprochen. Keine Sorge: ein Chaos der verqueren Pointen, mal ums Eck, mal gerade, mit und ohne Dings. Lehnen Sie sich einfach zurück, entspannen Sie in ihrem Kampfanzug und atmen Sie locker aus der Hose … in die Tüte.

Dabei lässt der Satiriker wie immer nichts aus. Die Notwendigkeit eines Atomkrieges. Das unerlässliche Selfie beim Autobahngaffen – „äh, jaaaa, wieso denn nicht?“. Jogis Jungs nach der Putin-WM. Die „fleischfressende Freisprechanlage“ – so nennt Achim vorsichtig Millers Ex. Sie: „Und was ist, wenn ich morgen sterbe?“ Er: „Freitag.“ Dabei fährt er weiter Cabrio durch die Welt, überzeugt im Diesel, denn Diesel ist Lebensgefühl.

Millers Humor geht von hinten durch die Brust, nach dem Prinzip des großen Philosophen Bobby Robbson: „Wir haben den Gegner nicht unterschätzt, wir haben nur nicht geglaubt, dass er so gut ist.“

Mit „Obacht Miller“, seinem vierten Programm, gibt Miller seiner namenlosen Figur endlich einen Namen. Sie haben dafür freie Auswahl, denn Sie kennen garantiert in ihrem Umfeld einen solchen Freelancer der Ignoranz, und da hilft dann halt wieder nur ein ironisches: eiwanfrei.

Vorverkauf 17 € | Abendkasse 20 €

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