Violons Barbares „Wild World Music“

in Kooperation mit bluenote

Sa, 15. Juni 2019 | 20:00 Uhr

Drei unerschrockene Helden der Weltmusik locken mit emotional starker Musik Besucher in allen erdenklichen Winkeln der Welt in ekstatische Konzerte, die sich meist zu einer Art «tribal happening» entwickeln – es darf getanzt werden! Die meisten relevanten Weltmusikfestivals haben Violons Barbares schon auf ihre Bühnen geholt, immer öfter rufen gute Indie-Rock-, Jazz- Pop Festivals in aller Welt die Musiker zu sich. André Heller lud die Band sogar exklusiv zur Eröffnung des neuen Weltmuseums nach Wien. Und nun kommt die Band doch tatsächlich auf‘s KaFF nach Hottenbach!

Der Klang von Streichinstrumenten kann – befreit vom Umfeld eines zähmenden, großen Orchesters – an die urtümlichsten Schichten menschlichen Musikerlebens rühren. Nur drei Musiker braucht es dafür. Das Trio Violons Barbares geleitet in ein überraschendes, überwältigendes Reich, führt getrennte Traditionen zu einer quasi archaischen Moderne zusammen.

Zunächst einmal ist da die mongolische Pferdegeige Morin Khuur von Enkhjargal Dandarvaanchig: Der weltgewandte, vielseitige Musiker aus Ulan Bator legt von beseeltem Obertongesang bis zu mongolischem Rap eine grandiose Ausdrucksspannbreite auf die Bühnenbretter. Seine tief empfundene Kunst im fein gewobenen Klang des mongolischen Nationalinstruments trifft auf Dimitar Gougovs bulgarische Spießgeige Gadulka. Gougov stammt aus der Schule von Phlip Koutev, jenem legendären Arrangeur für die weltbekannten bulgarischen Frauenstimmen, und er ist ein Meister auf diesem so schwierig zu spielenden Streichinstrument mit dem klagenden, obertonreichen Sound. Der stiebende Funkenflug und der vorwärts preschende Galopp von der zentralasiatischen Steppe zum Balkan wird durch das nordafrikanisch und orientalisch geprägte Schlagwerkarsenal des Perkussionisten Fabien Guyot voran getrieben. Eine überraschende Rolle spielt bei den Violons Barbares die menschliche Stimme: Enkhjargal, den alle nur freundschaftlich „Epi“ nennen, wechselt von dröhnendem Kelhkopfgesang und Steppen-Hiphop zu glasig-feinen, wispernden Melodielinien, Gougov kann mit stolzem Tenor markerschütternde und majestätische Haltetöne kreieren.

Eine ungestüme, eine feurige und ungezügelte Musik. Violons Barbaresein ungewöhnlicher Dreier.

Vorverkauf 20 € | Abendkasse 25 €

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